Ich muss arbeiten!

Home Office

Natürlich nehme ich gerne die Post meiner Nachbarn entgegen, denn die müssen ja arbeiten. Ja, ich kann das auch für die Nachbarn erledigen, die zwei Häuser weiter wohnen. Kein Thema. Ich bin ein netter Nachbar, ich helfe gern mal aus.

Und selbstverständlich darf die Putzfrau bei mir klingeln, um den Schlüssel für die Wohnung über mir abzuholen, keine Frage. Die gute Frau von oben ist nämlich tagsüber an der Arbeit. Ich kann auch ohne Weiteres am späten Vormittag mal kurz nach unten gehen, um nach der Katze zu sehen, die gestern operiert wurde. Denn die tierliebenden Besitzer müssen ja auch arbeiten.

Was ich aber nicht mehr machen kann, ist euch zum Kaffee/Tee/Wein/Bier einladen, wenn ihr an eurem wohlverdienten Feierabend bei mir klingelt, um euch für meine Nachbarschaftsdienste zu bedanken (oder um eure Pakete abzuholen).

Denn irgendwann muss ich auch arbeiten!

photo credit: Matt Northam via photopin cc

Advertisements

Der Grüne Bleistift

Happiness

basil-54173_640Ich mag Bleistifte. Sie haben so etwas Nostalgisches. Und ich liebe den “Grünen Bleistift” – eine wirklich originelle Idee, die das Thema Recycling auf eine ganz neue Art und Weise auslebt: witzig, sinnvoll und grün!

Sprout Pencil ist das innovative Projekt einer Gruppe von Studenten des Massachusetts Institute of Technology. Ihr Ziel war es, alten Bleistiftstummeln neues Leben einzuhauchen. Und das ist ihnen mit dem “Grünen Bleistift” perfekt gelungen!

Sie haben ganz einfach biologisch abbaubare Kapseln am Ende der Bleistifte mit Samen verschiedener aromatischer Pflanzen befüllt. Die Idee ist im Grunde ganz simpel und genau deshalb so genial: ist der abgespitzte Bleistift letztendlich zu kurz, um noch verwendet zu werden, dreht man ihn einfach um und pflanzt ihn in einen Topf mit Blumenerde. Nun benötigt man nur noch etwas Wasser, Sonne, Liebe und Geduld, und schon bald kann man sich über jede Menge duftender Pflanzen freuen: Basilikum, Thymian, Petersilie, Salbei…

Ursprünglichen Post anzeigen 7 weitere Wörter

Kreative Preisgestaltung

Der Preiskampf tobt in der Übersetzerbranche. Das musste ich erst kürzlich wieder feststellen.

Da mein Auftragsloch sich weiterhin weigert, von dannen zu ziehen, habe ich mich jetzt bei verschiedenen Übersetzungsagenturen beworben: schön brav das Formular ausgefüllt und dann auf Aufträge gewartet. Und die Jobanfragen kommen auch, meist mit der Bitte, die „best rate“ anzugeben. Also sehe ich mir den Text an und informiere die Agentur über meinen besten Preis. Früher hat man ja noch mindestens eine Absage erhalten. Heute hört man einfach gar nichts mehr.

Wie heißt es so schön: „Only monkeys work for peanuts“. Aber auch Affen müssen essen (und Miete bezahlen, Rechnungen …etc.). Nur – wie kriegt man das hin, ohne die Übersetzerehre mit Niedrigstpreisen zu schänden? Weiterlesen

Ein guter Übersetzer ist …

Übersetzer„Übersetzer/in“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das bedeutet, dass praktisch jeder, der eine zweite Sprache mehr oder weniger gut beherrscht, sich auf dem Arbeitsmarkt als Übersetzer anbieten darf. Auf der Suche nach einem guten Übersetzer begegnet man also nicht immer nur professionellen Dienstanbietern, sondern auch unzähligen Möchtegern-Sprachtalenten. Diese sind zwar in den meisten Fällen preislich sehr günstig, oft lässt dafür aber die Qualität ihrer Übersetzungen zu wünschen übrig.  Was macht also einen guten Übersetzer aus? Weiterlesen