Minimum Charge

Mindestpauschale

Man lernt ja bekanntlich nie aus – Deshalb werfe ich immer wieder gerne einen Blick auf die Websites von Kollegen, um zu sehen, wie die so arbeiten. Und immer wieder lese ich da Sätze wie diese:

Die Übersetzungsgebühr ist für große Projekte zu vereinbaren, für kleine Projekte gilt eine Mindestgebühr von xxx Euro.

Für Übersetzungen von weniger als xxx Normzeilen berechnen wir eine Mindestpauschale von xxx Euro.

Ich persönlich konnte mich bisher mit der Idee einer Mindestgebühr noch nicht so richtig anfreunden. Das mag auch daran liegen, dass ich vor allem mit treuen Stammkunden arbeite, für die ich zwischendurch auf die Schnelle auch gerne mal sehr kurze Texte übersetze. Da ich für diese Kunden generell eine Monatsrechnung ausstelle, ist der Aufwand sehr gering, und ich biete einen zusätzlichen Service. Weiterlesen

Kreative Preisgestaltung

Der Preiskampf tobt in der Übersetzerbranche. Das musste ich erst kürzlich wieder feststellen.

Da mein Auftragsloch sich weiterhin weigert, von dannen zu ziehen, habe ich mich jetzt bei verschiedenen Übersetzungsagenturen beworben: schön brav das Formular ausgefüllt und dann auf Aufträge gewartet. Und die Jobanfragen kommen auch, meist mit der Bitte, die „best rate“ anzugeben. Also sehe ich mir den Text an und informiere die Agentur über meinen besten Preis. Früher hat man ja noch mindestens eine Absage erhalten. Heute hört man einfach gar nichts mehr.

Wie heißt es so schön: „Only monkeys work for peanuts“. Aber auch Affen müssen essen (und Miete bezahlen, Rechnungen …etc.). Nur – wie kriegt man das hin, ohne die Übersetzerehre mit Niedrigstpreisen zu schänden? Weiterlesen