Ich muss arbeiten!

Home Office

Natürlich nehme ich gerne die Post meiner Nachbarn entgegen, denn die müssen ja arbeiten. Ja, ich kann das auch für die Nachbarn erledigen, die zwei Häuser weiter wohnen. Kein Thema. Ich bin ein netter Nachbar, ich helfe gern mal aus.

Und selbstverständlich darf die Putzfrau bei mir klingeln, um den Schlüssel für die Wohnung über mir abzuholen, keine Frage. Die gute Frau von oben ist nämlich tagsüber an der Arbeit. Ich kann auch ohne Weiteres am späten Vormittag mal kurz nach unten gehen, um nach der Katze zu sehen, die gestern operiert wurde. Denn die tierliebenden Besitzer müssen ja auch arbeiten.

Was ich aber nicht mehr machen kann, ist euch zum Kaffee/Tee/Wein/Bier einladen, wenn ihr an eurem wohlverdienten Feierabend bei mir klingelt, um euch für meine Nachbarschaftsdienste zu bedanken (oder um eure Pakete abzuholen).

Denn irgendwann muss ich auch arbeiten!

photo credit: Matt Northam via photopin cc

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Das macht unsere Praktikantin, das ist billiger …

Die Praktikantin

Wenn die Woche (und der Monat!) schon so anfängt, dann kann es ja nur noch besser werden!

 

Hallo Frau Hagen!

Das Dokument im Anhang (ca. 4000 Wörter) muss übersetzt werden. Können Sie mir dafür bitte ein Angebot erstellen.

 

Hallo Herr xxx!

Gerne kann ich diese Aufgabe übernehmen. Mein Angebot: xxx Euro.

 

Hallo Frau Hagen!

Danke … aber für eine Stunde Arbeit finde ich xxx Euro schon reichlich teuer. Zumal es nur eine zweite, überarbeitete Auflage ist. Die erste Auflage hatten wir damals schon extern übersetzen lassen … mit ernüchterndem Ergebnis. 😦

Eine unserer Werkstudentinnen mit guten Deutsch und Englisch Noten im Abi hat sich jetzt an das Dokument gesetzt. Insofern hat sich der Fall erstmal erledigt.

 

Hallo Herr xxx!

Geht klar.

 

 

photo credit: Igor Bertyaev via photopin cc

Können Sie mal bitte kurz …

Können Sie mal bitte kurz ...

Es gibt Auftraggeber, die uns Übersetzer oft und gerne mit einer (oder ihrer!) Sekretärin verwechseln. Stopp, nichts gegen Sekretärinnen natürlich, aber das wäre ja als würde man den Viehzüchter mit dem Metzger vergleichen, oder den Koch mit dem Bäcker, oder so.

Wie dem auch sei, so schreibt mir ein Kunde neulich:

Liebe Frau Hagen,

Sie haben letzten Monat einen Seo-Text über Heckenscheren für uns übersetzt. Wir hatten Sie gebeten, das Keyword „Hecken-Schere“ mit Bindestrich zu verwenden. Nach einer erneuten Keywordrecherche hat es sich nun leider herausgestellt, dass es aus seo-technischen Gründen besser wäre, das Wort „Heckenschere“ ohne Bindestrich zu verwenden. Können Sie das bitte kurz ausbessern?

Mit freundlichen Grüßen,

Xxx

***

Lieber Herr xxx,

Das kann ich gerne machen, zu einem Stundenpreis von 60 Euro.

Sonnige Grüße,

Angelica Hagen

***

Liebe Frau Hagen,

Dieser Service ist nicht im Preis für die Übersetzung enthalten? Na ja, dann hab ich wohl den Schwarzen Peter gezogen und muss es jetzt selbst machen. Das ist wirklich ärgerlich, es ist ja nicht so, dass ich sonst nichts zu tun hätte.

MfG,

xxx

 
photo credit: Leo Hidalgo (@yompyHERE) via photopin cc

Love your translator

Love your translator

Eine Initiative zur Wertschätzung von professionellen Übersetzern und Dolmetschern und ihrer täglichen Arbeit.

Nachdem es ja immer noch Menschen gibt, die denken, dass Übersetzer …

a)     … eher ein Hobby als ein richtiger Beruf ist.

b)     … Hausfrauen und Harz-Vier-Empfängern mit einem Minimum an Sprachtalent ein kleines Nebeneinkommen ermöglicht.

c)      … seit Google Translate ihre Berechtigung auf dem Arbeitsmarkt verloren haben.

d)     … ich könnte diese Liste unendlich weiterführen …

… haben die zwei Übersetzerinnen Marie-Luise Groß und Anja Müller die Bewegung LOVE YOUR TRANSLATOR ins Leben gerufen.

Eine grandiose Idee!

Denn LOVE YOUR TRANSLATOR beschränkt sich nicht darauf, einfach nur zu jammern und anzuprangern, nein, hier wird aktiv gehandelt! Weiterlesen

Your end of year bonus

Das haben wir uns verdient!

Thoughts On Translation

One of my golden rules of freelancing is „Be the best boss/employer you’ve ever had.“ Those of us who worked in the salaried world before going freelance are familiar with both sides of this coin: an employer can enhance your quality of life, and an employer can make your life a waking nightmare. As a solopreneur, you get to pick which of those employers you want to emulate.

Hopefully, you’ve had a good year work-wise. If you reached most of your freelance goals, it’s time to think about your end of year bonus, and I’ve got some ideas for you. Let’s focus on a bonus that will improve your quality of life. Such as:

  • Redesign your office. Get the clutter out; paint it a color you love; get a new desk or workspace; buy some plants. This doesn’t have to be super expensive. Hit Craigslist or a thrift store! Depending…

Ursprünglichen Post anzeigen 566 weitere Wörter

Können vier Teelichter wirklich mein Home Office heizen? Die Auflösung!

Die gute Nachricht: Es funktioniert tatsächlich!

ABER …

• Unser Home Office ist ca. 7 m² groß … das ist ganz schnell aufgeheizt.
• Die Kerzen riechen in dem kleinen Raum ziemlich stark.
• Die Katze will dauernd oben auf dem Topf sitzen.

Außerdem schreibt caro_berlin in ihrem Kommentar:

Was bei dieser Idee, die sich derzeit explosionsartig im Netz verbreitet, immer vergessen wird: Die Herstellung der Alutöpfchen ist extrem energie- und ressourcenfressend, zumal die Teilchen nach einmaligem Gebrauch in den Müll wandern. Ich will nicht täglich acht davon produzieren müssen! Zweitens ist das, was da brennt, oft auf Erdölbasis, also auch nicht nachhaltig.

Also … der Heizlüfter bleibt.

Können vier Teelichter wirklich mein Home Office heizen?

Hello Winter!Wer will schon in einem kalten Heimbüro arbeiten? Das macht a) keinen Spaß, b) minimiert die Produktivität und c) man holt sich wahrscheinlich auch noch eine heftige Erkältung. Also muss ein Heizlüfter her, keine Frage! Nun sind Heizlüfter aber wahre Stromfresser – das haben wir gerade heute am Vormittag wieder einmal mit Entsetzen feststellen müssen. Als die Waschmaschine und der Heizlüfter gleichzeitig liefen, ist die Sicherung rausgefallen – es war einfach zu viel! Es muss also eine Strom sparende und kostengünstigere Alternative her.

Nie mehr kalte Füße und Eisfinger im Home Office – geht das wirklich auch ohne Heizlüfter? An diesem Wochenende werden wir – treu dem Motto „Übersetzer forscht!“ – den Selbstversuch starten und versuchen, unser kleines Heimbüro mit einer Brotbackform, vier Teelichtern und 2 Blumentöpfen zu heizen. Dieses Video kursiert zur Zeit im Internet, und ich denke es lohnt sich, diese Methode einfach mal auszuprobieren – kostet ja (fast) nix! Ich gebe euch dann nächste Woche Bescheid, ob es auch wirklich funktioniert … toi toi toi!

Die Auflösung!

photo credit: Anton Novoselov via photopin cc

Translatella

Translatella
Nutella: Von Italiens Spitzenköchen neu entdeckt

Vor allem wir Übersetzer wissen ja, dass auch geistige Arbeit ganz schön anstrengend sein kann. Mittwochs falle ich oft in ein kreatives Tief, und dann hilft einfach nur eins: Powerfood! Früher hielt ich für solche Notfälle immer ein Glas Nutella im hintersten Küchenregal versteckt. Aber die klassische Nutella enthält nicht nur viel zu viel Fett und Zucker, sie macht inzwischen auch wiederholt mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam, weil sie ja das verpönte Palmöl enthält.

Anyway, es musste also eine gesündere, kalorienärmere und vor allem umweltfreundlichere Alternative her. Und deshalb mache ich jetzt meine eigene „Translatella“ – das geht ganz schnell, ist auch für Kochmuffel keine Zauberei und schmeckt einfach umwerfend. Weiterlesen