Unabhängigkeit, noch wer?

Schottland

gnaddrig ad libitum

Die Schotten stimmen in ein paar Tagen darüber ab, ob sie das Vereinigte Königreich verlassen und sich nach 300 Jahren wieder selbständig machen wollen. Klingt erstmal nach ’ner Superidee: Freiheit für die, ahem, Unterdrückten. Und zwei kleinere Länder sind auch immer besser als ein größeres. Schon die Kosten für die dann plötzlich nötig werdenden Botschaften in aller Welt sind ein beachtlicher Posten. Die erträumten schottischen Petrodollars wollen ausgegeben werden.

Natürlich darf man das nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehen. Auch die Gefühle wollen beachtet sein. Und seit in Schottland die anscheinend seit Jahren schon rege trommelnden Abspaltungsbefürworter laut Umfragen jetzt erstmals in die Mehrheit gerutscht sind, kommt dort ein stellenweise ziemlich hässlicher Nationalismus zum Vorschein, hört man. Wer nicht für die schottische Unabhängigkeit ist, wird beschimpft oder ignoriert. Noch nicht verprügelt, aber wer weiß, das kommt dann nach der Unabhängigkeit. Dann ziehen vielleicht Lynchmobs vor die Häuser bekannter Unionisten.

Aber…

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