Fitness für Übersetzer

Fitness für Übersetzer

Wer täglich 8000 Schritte geht, der bleibt fit und gesund … hab ich neulich gelesen. Also habe ich mir einen Schrittzähler geleistet und mit Entsetzen festgestellt, dass ich an einem normalen Arbeitstag im Heimbüro gerade mal auf 1500 Schritte komme.

Das ja gerade Übersetzer (fast) immer an Rückenproblemen leiden – und wir ja alle nicht jünger werden – muss sich was ändern, und zwar sofort. Ich mach zwar jeden Morgen meine Yogaübungen (die 5 Tibeter), aber das alleine reicht garantiert nicht aus, um meinen allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Fitnessstudio & Co. ist so gar nicht mein Ding. Auch Zumba, Pilates und Jogging kann ich nicht viel abgewinnen. Also habe ich beschlossen, ganz einfach jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen. Für Menschen, die einen Hund haben oder Kinder oder einen aktiven Job, mag das gar nicht so viel klingen. Aber für kinderlose Übersetzer im Heimbüro mit Hauskatze ist das eine richtige Herausforderung!

Ich beginne ganz langsam mit 6000 Schritten und erhöhe dann wöchentlich um 1000, bis die magischen 10.000 erreicht sind.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

1)      Gehen kostet nix – man kann vielleicht sogar noch etwas sparen, wenn man öfter auf Auto, Bus oder Taxi verzichtet.

2)      Man kommt mindestens 1 Mal täglich an die frische Luft.

3)      Je weiter man geht, desto mehr neue Stadtteile und/oder Gegenden kann man erkunden.

4)      Geht man alleine, kann man ganz wunderbar nachdenken; geht man zu zweit, dann kann man sich unterhalten oder sogar ein Brainstorming veranstalten.

Natürlich lauern auch überall Gefahren: Weinbars, H&M, Ausstellungen … aber das muss ja nicht immer negativ sein!

Ich werde euch natürlich über meine Fortschritte (und eventuelle Rückschläge) informieren. Man darf gespannt sein!

Und was macht ihr so?

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2 Antworten zu “Fitness für Übersetzer

  1. Schon mindestens vor einem Jahr hat mein Mann mir einen Schrittzähler geschenkt. Herrlich, wenn man jederzeit sehen kann, wie viel man schon gegangen ist! Für mich als im Home Office arbeitende Übersetzerin ist das Gehen die am einfachsten umzusetzende Sportart. Man braucht keine Vorbereitungen zu treffen, man kann jederzeit aufbrechen, man kann die Bewegung mit kleinen Erledigungen verbinden, und die von dir bereits aufgezählten Vorteile kommen natürlich auch immer dazu. Womöglich kommt auch noch bei Freunden und Bekannten vorbei, und schützt sich so vor der im Home Office dauernd drohenden Vereinsamung. Der Schrittzähler motiviert zusätzlich, auch wirklich aufzubrechen – kann ich nur weiterempfehlen!

  2. Ich bin und war wohl immer schon eine Geherin. Mein Fahrrad verstaubt regelmäßig im Sommer, weil ich mir lieber genügend Zeit einplane, um im Umkreis der Heimat- und Nachbarsgemeine alles zu Fuß zu erledigen. Daneben noch Wald und Wiesenspaziergänge.
    Neben dem beruflichen Autofahren eine Wohltat. Gezählt habe ich noch nie. Manchmal gehen sich 10000 Schritte wohl nicht aus.
    Yoga mache ich seit Jahren. Unregelmäßig, aber wenn ich zu lange warte, ruft mein Rücken. So komme ich nicht davon los. Immer ohne fixe Gruppe oder Kurse.
    Ich bin auch beim Gehen gerne alleine und in den letzten Jahren werden meine Ausflüge beständig länger, weil ich gerne Pausen zum Sehen, Hören, Riechen und Denken mache.

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