Verschlagworten

Schlagwort

698 neue Worte für alle Lebenslagen

Was ein bescheuertes Wort! Und nur weil es im Duden steht (Bedeutung: „einem Schlagwort zuordnen“), heißt das noch lange nicht, dass ich gut finden muss. Ich wusste bisher gar nicht, dass es dieses Wort überhaupt gibt – dann hat mir WordPress folgenden Tipp gegeben:

Wenn du deine Beiträge gut verschlagwortest, zeigt dir diese Ansicht, welche Themen den meisten Traffic erhalten. Die Momentaufnahme wurde aus deinen Top-Beiträge der vergangenen Woche generiert.

Brrrr … das klingt ja furchtbar!

Aber man muss dazu sagen, dass WordPress ja nicht gerade für eine feine Ausdrucksweise bekannt ist.

So schrieb mir Tim Wagner („Nur ein Denker“) kürzlich folgende Nachricht:

Sie sollten übrigens vielleicht mal bei den Übersetzungen von WordPress helfen, denn wenn man hier solche E-Mails bekommt, muss man ja Angst kriegen:

„Sie denken, “Und die Moral von der Geschichte …” war ziemlich beeindruckend. Du solltest nachsehen, über was sie schreiben. Vielleicht gefällt dir ihr Blog so gut wie ihnen deins!”

Autsch!

Auch schön: Wenn man einen eigenen Beitrag mit einem „Gefällt mir“ auszeichnet, dann erhält man von WordPress via Mail diese Nachricht:

Du bist so eingebildet. Du denkst bestimmt, bei Italienisch schimpfen geht es um dich.

Happy Wednesday!

photo credit: Leo Reynolds via photopin cc

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7 Antworten zu “Verschlagworten

  1. Ich weiß nicht, ob WordPress ein Übersetzungsproblem hat oder ein Lokalisierungsproblem. Ich meine, die ganze Art ist schon sehr amerikanisch, etwa der überenthusiasitische Tonfall in der oben zitierten Benachrichtigung („Du solltest nachsehen, über was sie schreiben. Vielleicht gefällt dir ihr Blog so gut wie ihnen deins!“, oder auch „Du willst bestimmt sehen, was sie machen! Vielleicht gefällt dir ihr Blog genauso wie ihnen deiner! „), oder die Seite „Trophy Case“, wo man dann mit Datum „Medaillen“ angezeigt kriegt, wann man die ersten fünf Follower oder die ersten zehn Likes zusammenhatte, als ob sich das jemand ausdruckt und über den Schreibtisch hängt.

    Eine vollständige Übersetzung der Benutzungsoberfläche wäre allerdings wichtiger.

  2. Geil! Trophy Case … das hatte ich noch gar nicht gesehen!
    Jedenfalls ist mir schon oft aufgefallen, dass die „Großen“ sehr gerne an den Übersetzungen sparen. Facebook hatte vor einigen Jahren Volontäre gesucht, die für sie übersetzen … warum? Wenn sich das einer leisten kann, dann wohl der Zuckerberg!

  3. Ja, Trophy Case ist klasse. My, aren’t you a prolific publisher! Take a look at all the achievements you’ve earned so far. Maybe you should blog about ‘em. Diese Aufforderung kollidiert natürlich mit dem Du bist so eingebildet. Du denkst bestimmt, bei Italienisch schimpfen geht es um dich. (außerdem, woher will WordPress wissen, ob es in dem betreffenden Blogpost nicht wirklich um den Autor ging?).

    • Und wieso sollte einem ein eigener Artikel nicht auch mal gefallen? Wenn das Gedächtnis schlecht genug ist, entdeckt man vielleicht irgendwann mal dieses tolle Blog, wo jemand so tolle Sachen schreibt, und hinterher ist man’s selbst 😉

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