Wieder was gelernt!

shark attack

1374 skurrile Fakten, die man nie mehr vergisst

Ich liebe meinen Beruf! Als Übersetzer wird man täglich mit den unterschiedlichsten Themen konfrontiert. Und da der gute Übersetzer ja diese Themen erst mal gründlich recherchiert , lernt man praktisch nie aus. Und: Man kann fast überall mitreden!

Erst neulich musste (durfte!) ich einen Text über Haie übersetzen.

Total spannend, was ich da alles erfahren habe.

Der bloße Gedanken an einen Hai löst bei den meisten Menschen bereits helle Panik aus. Fakten und Zahlen jedoch zeigen, dass diese Ängste zum Großteil vollkommen unbegründet sind. Die Wahrscheinlichkeit, einem Haiangriff zum Opfer zu fallen, ist verschwindend gering. An jeder Ecke lauern unzählige andere tödliche Gefahren, deren Wahrscheinlichkeit die eines Haiangriffs um ein Vielfaches übertrifft, die uns jedoch höchstens ein müdes Lächeln entlocken.

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen von Übergewicht als durch einen Haiangriff. Allein durch den Verzehr von Hotdogs sterben jährlich bis zu 70 Kinder. Es ist also weit weniger gefährlich, im offenen Meer zu schwimmen, um ein paar lästige Kilos los zu werden, als dies nicht zu tun!

Ein Klassiker, aber nichtsdestotrotz eine unwiderlegbare Wahrheit: Man wird eher vom Blitz getroffen, als von einem Hai gebissen – das Verhältnis steht 5:10000. Dennoch versetzt uns ein Gewitter nicht sofort in blanke Angst um unser Leben. Wenn jedoch jemand auch nur die Melodie des Films „Der weiße Hai“ trällert, wird vielen Menschen bereits mulmig zumute.

Wir leben in einer gefährlichen Welt

Nilpferde töten jedes Jahr fast 3000 Menschen – nur fünf Menschen sterben jährlich an den Folgen eines Haiangriffs, weltweit. Du triffst in deiner Gegend nur selten auf Nilpferde und fühlst dich deshalb sicher? Falsch! Hirsche und Rehe aus den heimischen Wäldern sind jährlich für den Tod von über 100 Menschen verantwortlich. Quallen, Hunde und Ameisen stehen in der Liste der für den Menschen gefährlichen Tiere übrigens auch noch vor dem Hai.

Auch Shopping ist gefährlicher als ein Hai. Vor allem bei Schlussverkäufen geht es in den Kaufhäusern oft ziemlich hoch her – das fordert jedes Jahr bis zu 500 Todesopfer. Schnäppchenjäger leben also weitaus gefährlicher als jeder Taucher oder Schnorchler.

Sogar in deiner eigenen Badewanne bist du nicht sicher, denn dort sterben jährlich 68-mal mehr Menschen als durch einen Haiangriff. Und auch Eiszapfen, Fußball und sogar Getränkeautomaten sind gefährlicher als Haie. Jährlich sterben viele Hunderte Menschen durch Unfälle im ganz normalen täglichen Leben.

Das Leben steckt voller Überraschungen!

Wir können uns also entweder zu Hause unter der Bettdecke verkriechen und hoffen, dass uns zumindest hier nichts zustößt, oder wir können uns frohen Mutes und voller Zuversicht hinaus in die große weite Welt wagen und das Abenteuer genießen.

(Übrigens: Allein in den USA sterben jedes Jahr 450 Menschen, weil sie aus dem Bett fallen.)

Der Hai ist vom Aussterben bedroht

Haie sind wundervolle Tiere, die dank der Filmindustrie leider ein ziemlich heftiges Imageproblem haben. Heute werden sie oft gehasst und gejagt, und sie sind vom Aussterben bedroht. Deshalb sind selbst beim Tauchen im offenen Meer Haibegegnungen schon fast zur Seltenheit geworden.

Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, besucht bitte die Website von „Sharkproject“ – eine internationale Organisation zur Erforschung und zum Schutz der Haie. Sharkproject organisiert weltweit Aufklärungskampagnen und Vortragsveranstaltungen, zum besseren Verständnis der „Angstzination“ gegenüber Haien.

Haiangriffe weltweit

2012 kam es weltweit zu 80 Haiangriffen auf Menschen, sieben davon endeten tödlich. Diese Zahl ist erstaunlich klein angesichts der vielen hundert Millionen Menschen, die sich auf und vor den Stränden der Welt drängen. Trotzdem erzählen auf Anfrage fast alle von ein und demselben Gefühl, das sie beseelt: von ihrer Neugier auf Haie und von ihrer panischen Angst vor Haien. Fast jeder kann schildern, welche Hilflosigkeit ihn packt, wenn er sich die Begegnung mit einem Hai nur ausmalt. Und die Vorstellung einer Haiattacke jagt uns allen einen kaum steigerungsfähigen Schrecken ein. Was, wenn das mir passierte! Viele beziehen den Horror sofort auf sich, den Pressemeldungen über jeden neuen Hai-Angriff geradezu zwangsläufig auslösen. Dabei muss uns klar sein: Wenn wir ins Meer steigen zum Baden, Schnorcheln, Tauchen oder Surfen, dann begeben wir uns in das Reich der Haie. Und wir tun es auf unser eigenes Risiko. Dieses Buch soll dabei helfen, das Risiko richtig einzuschätzen. Es erklärt, wie man verhindert, in einer grausamen Todesstatistik aufzutauchen. Es soll zeigen, wann, wo und wie wir uns im Meer am sichersten bewegen. Wie muss ich mich als Schwimmer oder Surfer im Meer verhalten, um eine Haiattacke zu vermeiden? Wo ist das Risiko am größten, welcher Strand ist am gefährlichsten? Letztlich ist es ein ganz wesentlicher Tipp, wie man als Gast im Meer einem Haiangriff ausweicht: Gehen Sie nie dort ins Wasser, wo regelmäßig Haie auftauchen! Christian Kemper zeigt Ihnen den Weg.

photo credit: Paul Stevenson via photopin cc

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