Ich. Bin. Übersetzer.

I'm a translator

Das Bilderbuch der Unberufe

Es ist doch immer wieder dasselbe. Wenn man neue Menschen trifft und ein Gespräch beginnt, dann kommt sie irgendwann, die unvermeidbare Frage:

„Und was machst du so?“

„Ich bin Übersetzer/in.“

Und wer kennt sie nicht, die mitunter kreativen bis nervtötenden Bemerkungen, wenn man sich als Übersetzer outet. Hier ein kurzer Auszug aus 15 Jahren Übersetzerdasein.

„Und was machst du hauptberuflich?“

(Öhm …)

„Sprichst du Japanisch?“

(Nö.)

 „Hast du Harry Potter übersetzt?“

(I wish.)

„Kann man davon leben?“

(Ja.)

„Dann sprichst du Französisch!“

(Auch nö.)

„Du siehst aber so gar nicht wie eine Übersetzerin aus …“

(Wie sehen die denn aus?)

„Schön, wenn man jeden Tag ausschlafen kann!“

(Na ja …)

Wie heißt deine Katze?“

(Woher weißt du, dass ich eine Katze habe?)

„Sag mal was auf Italienisch, egal was …“

(No comment.)

„Wird das vom Arbeitsamt unterstützt?“

(Bitte was?)

 „Was ein Glück, dass dein Mann genug verdient, sodass du deinem Hobby nachgehen kannst.“

(???)

Dann bist du bestimmt total intelligent!“

(Öhm … geht so.)

Und es gibt sogar Bücher zum Thema!

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Photo credit:

Translator Anonymous

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5 Antworten zu “Ich. Bin. Übersetzer.

  1. Pingback: Es geht auch anders … | Übersetzercouch

  2. „Das ist bestimmt wahnsinnig interessant“
    „Bewundernswert, das könnte ich nicht!“

    Aber mit dem Ausschlafen haben die recht, natürlich kann man ausschlafen, weil man die Übersetzung ja wie immer vorgestern fertiggestellt hat. Gar kein Problem…

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