Können vier Teelichter wirklich mein Home Office heizen? Die Auflösung!

Die gute Nachricht: Es funktioniert tatsächlich!

ABER …

• Unser Home Office ist ca. 7 m² groß … das ist ganz schnell aufgeheizt.
• Die Kerzen riechen in dem kleinen Raum ziemlich stark.
• Die Katze will dauernd oben auf dem Topf sitzen.

Außerdem schreibt caro_berlin in ihrem Kommentar:

Was bei dieser Idee, die sich derzeit explosionsartig im Netz verbreitet, immer vergessen wird: Die Herstellung der Alutöpfchen ist extrem energie- und ressourcenfressend, zumal die Teilchen nach einmaligem Gebrauch in den Müll wandern. Ich will nicht täglich acht davon produzieren müssen! Zweitens ist das, was da brennt, oft auf Erdölbasis, also auch nicht nachhaltig.

Also … der Heizlüfter bleibt.

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Können vier Teelichter wirklich mein Home Office heizen?

Hello Winter!Wer will schon in einem kalten Heimbüro arbeiten? Das macht a) keinen Spaß, b) minimiert die Produktivität und c) man holt sich wahrscheinlich auch noch eine heftige Erkältung. Also muss ein Heizlüfter her, keine Frage! Nun sind Heizlüfter aber wahre Stromfresser – das haben wir gerade heute am Vormittag wieder einmal mit Entsetzen feststellen müssen. Als die Waschmaschine und der Heizlüfter gleichzeitig liefen, ist die Sicherung rausgefallen – es war einfach zu viel! Es muss also eine Strom sparende und kostengünstigere Alternative her.

Nie mehr kalte Füße und Eisfinger im Home Office – geht das wirklich auch ohne Heizlüfter? An diesem Wochenende werden wir – treu dem Motto „Übersetzer forscht!“ – den Selbstversuch starten und versuchen, unser kleines Heimbüro mit einer Brotbackform, vier Teelichtern und 2 Blumentöpfen zu heizen. Dieses Video kursiert zur Zeit im Internet, und ich denke es lohnt sich, diese Methode einfach mal auszuprobieren – kostet ja (fast) nix! Ich gebe euch dann nächste Woche Bescheid, ob es auch wirklich funktioniert … toi toi toi!

Die Auflösung!

photo credit: Anton Novoselov via photopin cc

Translatella

Translatella

Nutella: Von Italiens Spitzenköchen neu entdeckt

Vor allem wir Übersetzer wissen ja, dass auch geistige Arbeit ganz schön anstrengend sein kann. Mittwochs falle ich oft in ein kreatives Tief, und dann hilft einfach nur eins: Powerfood! Früher hielt ich für solche Notfälle immer ein Glas Nutella im hintersten Küchenregal versteckt. Aber die klassische Nutella enthält nicht nur viel zu viel Fett und Zucker, sie macht inzwischen auch wiederholt mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam, weil sie ja das verpönte Palmöl enthält.

Anyway, es musste also eine gesündere, kalorienärmere und vor allem umweltfreundlichere Alternative her. Und deshalb mache ich jetzt meine eigene „Translatella“ – das geht ganz schnell, ist auch für Kochmuffel keine Zauberei und schmeckt einfach umwerfend. Weiterlesen

Und die Moral von der Geschichte …

Und die Moral?

Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind

Dass Übersetzer und Dolmetscher oft auch eine moralische Verantwortung tragen, ist bestimmt nichts Neues. Aber macht man sich als – in diesem Falle – Dienstleister auch moralisch „mitschuldig“ wenn man seine Übersetzerdienst für bestimmte Kunden und/oder Projekte zur Verfügung stellt? Ganz ehrlich, bisher habe ich mir darüber noch nicht recht viele Gedanken gemacht. Natürlich, Texte, die auch nur ansatzweise mit den Klassikern unter den moralisch verwerflichen Themen zu verbinden sind – u.a. Menschenhandel, Pädophilie, kriminelle oder rassistische Organisationen – werden kategorisch abgelehnt. Aber so viele Anfragen habe ich in der Richtung ja auch noch nicht erhalten. Welcher Mafiaboss wendet sich schon an eine kleine Agentur, um seine Morddrohungen in die entsprechenden Sprachen übersetzen zu lassen (damit der Empfänger auch wirklich versteht, dass es dem Absender – im wahrsten Sinne des Wortes – todernst ist). Weiterlesen

Specialitäten

gnaddrig ad libitum

Meine Meinung zu alternativen Schreibweisen von Kaffee, Kakao, Schokolade und Zigaretten mit c habe ich in den Anfangstagen meines Blogs aufgeschrieben und seitdem aus Anlass eines sprachlich besonders schön gestalteten Fundes nochmal nachgelegt. Meine diesbezüglichen Ansichten haben nicht wesentlich geändert, in der Hinsicht ist bei mir noch keine Altersmilde in Sicht, ganz im Gegenteil. Und jetzt habe ich zu allem Unglück eine weitere C-Schreibweise gefunden, die ich affektiert und dämlich finde: Specialitäten.

specialitäten

Wenn die Leute vor lauter Traditionsbewusstsein gar nicht mehr

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Things translators never say

things translators never say

Einfach mal die Fresse halten

Und hier ein kleiner Facebook-Tipp für alle leidgeprüften Übersetzer (und Dolmetscher)! Vor wenigen Tagen bin ich bei Facebook auf die Gruppe „Things translators never say“ gestoßen, und ich muss sagen … ich bin begeistert! Von wegen Buhuhu – hier kann man auch mal herzlich lachen (manchmal sogar über sich selbst).

Hier eine kurze Beschreibung, worum es geht:

This group is _only_ for translators and interpreters who want to share their tongue in cheek ideas what we would never ever say, for instance when clients send ridiculous enquiries, non-translators or non-interpreters try to explain our business to us or simply when we are fed up and need to vent.

Moderator der Gruppe ist Erik Hansson – absolut erfrischend ist auch die Tatsache, dass wirklich NUR Übersetzer und/oder Dolmetscher in die Gruppe aufgenommen werden. Agenturen und private Kunden dürfen hier nicht mitlesen.

Also, liebe Kollegen … viel Spaß & Happy Friday!

photo credit: CHRISSPdotCOM via photopin cc

Wie man mit einem Lachs verreist

Wie man mit einem Lachs verreist

Kühlschrankpoesie

„Glaubt man den Zeitungen, sind es zwei Probleme, die unsere Epoche bedrohen: die Invasion der Computer und der besorgniserregende Vormarsch der dritten Welt. Es stimmt, ich kann es bezeugen.

Meine letzte Reise war kurz: ein Tag nach Stockholm und drei Tage London. In Stockholm blieb mir genügend Zeit, einen geräucherten Lachs zu kaufen, ein Riesending zu einem Spottpreis. Er war akkurat in Plastik verpackt, aber man sagte mir, wenn ich auf Reisen sei, täte ich gut daran, ihn zu kühlen. Leicht gesagt.

In London hatte mein Verleger zum Glück ein Zimmer in einem Luxushotel reservieren lassen, also eines mit Kühlschrank. Bei der Ankunft hatte ich den Eindruck, in eine ausländische Botschaft während des Boxeraufstandes in Peking geraten zu sein.Familien, die in der Halle kampierten, Reisende in Decken auf ihrem Gepäck… Ich fragte das Personal, lauter Inder und ein paar Malayen. Sie sagten mir, das Hotel habe just am Vortag ein Computersystem installiert, das aufgrund von Anfangsschwierigkeiten seit zwei Stunden ausgefallen sei. Man könne leider nicht feststellen, welche Zimmer frei und welche belegt seien. Ich müsse warten. Weiterlesen